In nur 25 Monaten wurde am Loba-Biotech-Standort bei Wien ein hochmodernes Biotechnologiezentrum mit mehreren Produktionseinheiten errichtet. Das Projekt umfasste sowohl die Anpassung bestehender Infrastruktur als auch die Errichtung neuer Gebäude und Produktionsbereiche. Die Umsetzung erfolgte unter Einhaltung strenger GMP-Vorgaben – und in Rekordzeit. ZETA übernahm die Rolle des EPCMV-Partners mit Gesamtverantwortung für alle Fachbereiche sowie für die Lieferung der Prozessequipment.
Loba Biotech übernahm als Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO) die Verantwortung für die weltweite Versorgung mit einem hochwertigen, unverzichtbaren Arzneimittel – und das innerhalb eines äußerst kurzen Zeitrahmens. Dafür war es nötig, neue Gebäude in einen bestehenden Produktionsstandort zu integrieren, ohne den laufenden Betrieb dort zu unterbrechen.
Das Projekt war hochkomplex und wurde unter einem Ultra-Fast-Track-Zeitplan realisiert. Die Einhaltung strenger regulatorischer Vorgaben und Standards war ebenso erforderlich wie die Koordination zahlreicher Projektpartner. Zusätzlich erschwerten Engpässe in der Lieferkette die Umsetzung.
Die Lösung
Gemeinsam zum Ziel – mit ZETA als EPCMV-Partner
Der enorme Planungsaufwand unter Zeitdruck erforderte ein robustes Projektmanagement mit effektiver Kommunikation, proaktivem Risikomanagement, flexibler Planung und konsequenter Qualitätssicherung. Als erfahrener EPCMV-Partner kennt ZETA die entscheidenden Hebel zur erfolgreichen Umsetzung komplexer CAPEX-Projekte im Fast-Track-Modus – und überzeugte mit einem strukturierten Ansatz, der den extrem engen Zeitplan einhielt. Aus der anfänglichen Vision wurde ein gemeinsames Ziel entwickelt. Als verlässlicher EPCMV-Partner trug ZETA maßgeblich zum Projekterfolg bei.
End-to-End-Digitalisierung: Vorteile für Engineering und Betrieb
Ein Schlüssel zur Bewältigung hoher Komplexität liegt in vorausschauenden Digitalisierungsstrategien.
Die ambitionierte Frist von nur 25 Monaten konnte dank des Einsatzes von FrameWORKS erfolgreich eingehalten werden – einer Softwareplattform mit integrierter digitaler Engineering-Toolchain. Die durchgängige Digitalisierung der Daten ermöglichte Loba Biotech den Einsatz wertvoller Smart Tools wie dem MainMATE und der papierlosen Qualifizierung mit VeriTIZE. Engineering-Daten werden direkt im operativen Betrieb weiterverwendet. Besonders profitieren die Anwendenden von Simulationswerkzeugen für die Prozessentwicklung und die Batch-Planung.
Das Ballroom-Konzept im Downstream-Bereich ermöglicht eine zukünftige Multipurpose-Nutzung der Produktionsanlage. Die Technikbereiche zeichnen sich durch optimale Zugänglichkeit und Wartungsfreundlichkeit aus.
Integrierter, digitaler SAT
Die durchgängige Digitalisierung der Daten ermöglichte Loba Biotech eine papierlose Qualifizierung. Mit Unterstützung von ZETA wurden die Site Acceptance Tests mithilfe von VeriTIZE durchgeführt.
Tech-Transfer des Produktionsprozesses
ZETA und Partner an der TU Wien überführten den Produktionsprozess gemeinsam in moderne Standards und passten ihn entsprechend an – mit einer vollständigen Neuentwicklung nach dem Quality-by-Design-Ansatz.
Gerhard Krejcy, Head of Manufacturing Science & Technology (MSAT)
Das Ballroom-Konzept im Downstream-Bereich ermöglicht eine flexible Multipurpose-Nutzung der Produktionsanlage.
Die Technikbereiche zeichnen sich durch optimale Zugänglichkeit und Wartungsfreundlichkeit aus.
Das 5.500 m² große Produktionsgebäude ermöglicht die GMP-konforme Herstellung hochwertiger Wirkstoffe und ist speziell für Produktionsprozesse mit E. coli-Stämmen ausgelegt.
Single-Use- und Edelstahl-Systeme sind in eine hybride Prozesslandschaft integriert, die sich über drei Stockwerke erstreckt und einen Technikbereich sowie 2.000 m² integrierte Reinraumfläche umfasst.
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